A-Linien-Kleid im Stil der 60er-Jahre nähen

Im Februar-Rückblick auf meinem Nähblog habe ich es schon angekündigt: Das Nähen fürs Frühjahr nimmt Fahrt auf! Entstanden ist zunächst ein A-Linien-Kleid im Stil der 60er-Jahre aus bordeaux-farbenem Kord. Große Tulpen werden dabei zum Highlight und machen Lust, die Frühlingssonne zu genießen!

Moodboard A-Linien-Kleid
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Blumen in kräftigem Rot

Der Schnitt für das A-Linien-Kleid hat mir sofort gefallen. Ich habe mir schon lange ein solches Kleid für die Übergangszeit gewünscht, unter das man perfekt Leggings oder dicke Strumpfhosen und ein langes Shirt ziehen kann. Allerdings war ich mir, was den Stoff angeht, lange nicht sicher. Sowohl im Herbst als auch im Frühjahr mag ich kräftige Töne. Und obwohl ich das Kleid in Gelb, beispielsweise in Senfgelb, sehr schön finde, war ich mir nicht sicher, ob das wirklich so zu mir passt. Als ich dann den Stoff „Bordeaux Spice“ von Milliblus bei www.stoffe.de* entdeckt habe, war mir sofort klar, dass ich den perfekten Stoff gefunden habe. Mir hat das kräftige Bordeaux-Rot gut gefallen, besonders aber die großen, geometrischen Blumen. Damit hat das A-Linien-Kleid im Stil der 60er ein zeitgemäßes Design erhalten – genau, wie ich es mag!

Kleid im 60er-Jahre-Stil nähen



Der Stoff selbst ist leichter gewesen, als ich es anfangs vermutet hatte. Damit ließ er sich leicht verarbeiten und hat einen schönen Fall, ist mit einem klassischen Kord-Stoff aber auch nicht zu vergleichen. Beim Tragen ist er weich und bequem und schmiegt sich optimal an. Für mich genau das Richtige für Temperaturen ab 16 bis 18 Grad, wird es kälter, wäre er mir als mega Frostbeule allerdings zu dünn. Dabei muss man fairerweise sagen, dass bei uns selbst bei 35 °C keine Klimaanlage eingeschaltet wird und meine Wohlfühltemperatur bei 29 °C beginnt ;-).

Das Schnittmuster für das A-Linien-Kleid

Das Kleid habe ich nach dem Schnittmuster aus der Burda easy 04/2019 genäht. Schwierig war die Umsetzung dabei nicht, allerdings musste ich ein paar Anpassungen vornehmen. Bei mir mussten die Brustabnäher versetzt werden. Das ist bei mir fast immer der Fall und auch ganz normal. Schließlich ist jeder Körper unterschiedlich geformt und der große Vorteil beim Nähen ist, dass man solche Anpassungen vornehmen kann und ein Kleidungsstück erhält, das wirklich perfekt passt. Allerdings finde ich, dass das Kleid durch das Versetzen der Brustabnäher schon nicht mehr ganz so „easy“ zu nähen ist. Gerade für Anfänger hätte ich mir einen Hinweis darauf gewünscht, wie sich diese Anpassung vornehmen lässt und vor allem, dass sie erforderlich sein kann. Das ist, glaube ich, nicht jedem Anfänger klar und es wäre schade, wenn das Kleid am Ende nicht sitzt, obwohl eigentlich nur kleine Änderungen nötig gewesen wären.

Weitere Anpassungen hat die Größe mit sich gebracht. Ich bräuchte das Kleid im Bereich der Oberweite und der Schultern in Größe 38 (ich sollte aufhören mit den Liegestützen ;-)), im Bereich von Taille und Hüfte aber in Größe 36. Das ist bei mir bei jedem Oberteil und Kleid so, deshalb lohnt es sich für mich immer schon vor dem Losnähen, am Schnittmuster noch einmal nachzumessen (Achtung: wenn ihr nachmesst, dürft ihr die Bequemlichkeitszugabe nicht vergessen und müsst beachten, dass noch eine Nahtzugabe hinzukommt). Letztlich hefte ich Kleider zunächst, probiere an und steppe erst dann wirklich, wenn das Kleid gut sitzt. In Zukunft werde ich aber dem Rat der Profis folgen und gerade bei Schnittmustern, die ich vielleicht öfter nähe, zunächst ein Probestück aus Nessel nähen.

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