Cardigan: Trendig mit der Strickjacke durch die Übergangszeit

Der Sommer steht direkt vor der Tür. Trotzdem weht noch das ein oder andere kühle Lüftchen und ein Cardigan darf für die Übergangszeit in keinem Kleiderschrank fehlen. Ich stelle euch heute auf meinem Nähblog eine Strickjacke vor, die leicht zu nähen ist und mit einem coolen, lockeren Style besticht.

Cardigan in lässigem Style

Zugegeben, Strickjacke war für mich früher eher ein Schimpfwort als die Bezeichnung für ein Kleidungsstück. Ich habe damit die Erinnerung an rosafarbenes Acryl durchwirkt mit kratzigen Silberfäden verbunden. Aber mittlerweile sind coole Cardigans auch aus meinem Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken. Statt aus Acryl kommen sie bei mir nun allerdings aus weicher Wolle oder anderen Naturfasern daher.

Cardigan in Grau und Gelb – ein frische Kombination

Als ich mir meine graue 70er-Jahre-Hose genäht habe, habe ich nach einem passenden Stoff für einen Cardigan gesucht. Auf die Idee, Grau mit Gelb zu kombinieren, bin ich dabei allerdings anfangs nicht gekommen. Zu Gelb greife ich recht selten und wenn, dann höchstens in tiefen Senfgelb-Tönen. Als ich auf den grau-gelben Jacquardjersey aus recyceltem Baumwollmix gestoßen bin, war sofort klar, dass das die perfekte Kombination zu meiner Hose werden würden. Der graue Jeansstoff meiner Hose weist auf der Rückseite einen Gelbstich auf, sodass die Kombination mit dem Strickstoff perfekt sein würde.

Strickjacke mit Bindegürtel

Der Jacquardjersey mit grau-gelben Rauten besteht zu 62 % aus recycelter Baumwolle, zu 35 % aus recyceltem Polyester und zu 3 % aus Elasthan. Gekauft habe ich ihn bei Stoffe.de.*

Die Kombination aus Grau und Gelb finde ich persönlich zauberhaft. Das Grau so plötzlich viel lebhafter und freundlicher, des Gelb erhält einen Begleiter, der nicht hart kontrastiert, wie es Schwarz tun würde. Ein lässiges Duo, das sich für viele Gelegenheiten gut eignet und auch bei lässigen Schnitten noch einen Hauch Eleganz ausstrahlt.

Cardigan aus recyceltem Baumwoll-Mix

Der Schnitt für den Cardigan stammt aus der Burda easy 01/2020. Hier ist der Strickcardigan sowohl mit als auch ohne Bindegürtel im Schnittmuster erhalten. Ich finde ihn in beiden Varianten schön. Mit Gürtel lässt sich mehr Taille zaubern, ohne ergeben sich weite Kuschel-Looks.

Diese Accessoires dürfen nicht fehlen

Ich finde es gar nicht so einfach, weite Hosen und Cardigans mit den passenden Schuhen zu kombinieren. Oft lese ich, dass bei Marlene-Hosen High-Heels die beste Wahl sind. Bei mir sah diese Kombi noch nie besonders elegant aus. Daher stelle ich euch schnell noch meine Lieblingsschuhe zum Übergangs-Outfit vor.

Schuhe, Make-up und Bindegürtel

Wie ihr sehen könnt, trage ich diese Schuhe, die von Tamaris stammen, wirklich sehr gern. Sie haben einen kleinen Absatz und ein schmales Design, sodass sie weiten Hosen Eleganz verleihen, zugleich aber auch sehr alltagstauglich sind.

Ein absolutes Lieblingsteil ist außerdem die Kette mit dem Lebensbaum-Anhänger. Das Silber passt gut zum grauen Outfit und mit dem Anhänger verbinde ich eine wunderbare Erinnerung.

Anhänger Lebensbaum

Ich habe ihn hier in Barcelona auf dem Weihnachtsmarkt gefunden, nach einem wunderbaren, langen Spaziergang mit meinem Sohn. Er hat ihn entdeckt, als er an einem Stand nach Mineralien gestöbert hat, die er leidenschaftlich sammelt. Er hat nur einen Blick drauf geworfen und sofort gesagt: „Mama, den wünsch ich mir für dich!“ Da wir eigentlich nur spazieren gehen wollten und gar nicht vor hatten, fast drei Kilometer bis zum Weihnachtsmarkt zu laufen, hatte ich nur wenig Geld in der Tasche und wär nicht im Entferntesten auf die Idee gekommen, mir Schmuck zu kaufen. Aber mein Kind bestand drauf und hat dafür selbst auf einen wunderschönen Mineral verzichtet. Seitdem trage ich die Kette wirklich sehr oft und immer mit viel Liebe im Herzen.

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