Masken-Tasche nähen: eine Anleitung

Die Maske ist in Corona-Zeiten für viele von uns täglicher Begleiter. Damit die Maske unterwegs gut aufbewahrt ist, könnt ihr euch schnell und einfach eine Masken-Tasche nähen. Eine solche kleine Tasche für Behelfsmasken passt in jede Handtasche. Ihr braucht dafür so wenig Stoff, dass sie perfekt zum Verarbeiten von Stoffresten geeignet ist und auch kleine Patchwork-Projekte lassen sich damit gut umsetzen.

Maskentasche

Vor zwei Wochen habe ich mich das erste Mal seit mehr als vier Monaten wieder mit einem meiner besten Freunde getroffen – auf einer Terrasse mit gebührendem Abstand zueinander. Das war vielleicht ein komisches Gefühl, sich nicht in die Arme nehmen zu können! Als der Kaffee kam, setzte mein Freund seine Maske ab und stopfte sie in eine knitterige Plastiktüte in die Hosentasche. Sofort war klar, dass dafür eine bessere Lösung her musste. Also hieß es: Ran an die Nähmaschine und eine Masken-Tasche nähen. Schon ein paar Tage später hielt er seine persönliche Maskentasche in der Hand.

Meine Anforderung an die Masken-Tasche war, dass sie groß genug sein sollte, um Behelfsmasken bequem darin zu verstauen. Sie sollte aber auch klein genug sein, um auch in kleinere Handtaschen oder in die Jackentasche zu passen. Sie sollte waschbar und schnell zu öffnen sein.

So könnt ihr schnell und einfach eure Masken-Tasche nähen

Für die Maskentasche benötigt ihr nur wenige Materialien und könnt sie schnell und einfach nähen. Fertig ihr gleich mehrere an, könnt ihr die Maskentasche zwischendurch in der Waschmaschine waschen und habt immer eine saubere Ersatztasche parat. Geschlossen wird die kleine Tasche mit einem Druckknopf, ihr könnt aber auch einen normalen Knopf hierfür verwenden oder aber einen Magnetverschluss nutzen.

Ihr benötigt die folgenden Materialien:

  • 2 x Baumwollstoff in den Maßen 30 x 15 cm
  • Vlieseline zum Verstärken, zum Beispiel H630* oder H640*)
  • Druckknöpfe*

Die linke Stoffseite des Innenstoffes verstärkt ihr mit einer aufbügelbaren Einlage. Dabei geht ihr so vor, wie es der Hersteller empfiehlt.

Für meinen Oberstoff habe ich Stoffreste zu einem Patchwork verarbeitet, ihr könnt aber auch einfach ein durchgängiges Stoffstück nutzen.

Den Oberstoff näht ihr rechts auf rechts auf den verstärkten Unterstoff. Dabei lasst ihr an einer Längsseite ein paar Zentimeter offen, um eine Wendeöffnung zu haben. Sichert den Faden am Anfang und Ende der Naht sowie am Anfang und Ende der Wendeöffnung mit ein paar Vor- und Rückstichen.

Nun wendet ihr die Maskentasche und arbeitet die Ecken aus. Ich nutze dafür gern ein Essstäbchen. Auf jeden Fall solltet ihr die Ecken nicht mir der Schere nach außen schieben. Bügelt den Stoff so, dass sich die Naht dort, wo die Wendeöffnung ist, schön nach innen legt.

kleine Tasche nähen
Maskentasche mit Druckknopf

Nun legt ihr euer entstandenes Rechteck so vor euch hin, dass der Oberstoff nach unten zeigt und euch der Innenstoff „anblickt“. Klappt die untere Kante nach oben, und zwar so, dass oben noch eine 5 cm lange Klappe frei bleibt. Schließt nun die Seitennähte, sichert den Faden dabei gut an Nahtanfang und -ende.

Eure Masken-Tasche ist nun schon fast fertig!

Nun müsst ihr nur noch die obere Kante nach unten klappen und einen Verschluss eurer Wahl anbringen. Ich habe meine Tasche mit einem praktischen Druckknopf verschlossen, ihr könnt aber auch einen normalen Knopf nehmen und die Tasche noch mit einem Knopfloch versehen. Auch ein Magnetverschluss ist gut geeignet, da er sich schnell und einfach öffnen lässt.

Als Geschenk ist unsere Masken-Tasche gut angekommen und auch in unserer Familie sind alle froh über ihr persönliches, mit viel Liebe zum Detail gestaltetes Modell. Habt ihr noch weitere Ideen, mit denen sich Behelfsmasken praktisch und sicher verwahren lassen? Dann hinterlasst mir gern einen Kommentar!

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