T-Shirt-Upcycling inspiriert von Natalie Chanin

Egal, ob ihr einfach nur kreativ werden oder euren Shirts mit T-Shirt-Upcycling neues Leben einhauchen wollt, die Designerin Natalie Chanin bietet für das Upcycling von Jersey-Kleidung tolle Anregungen. Ich habe mich von ihr inspirieren lassen und stelle euch heute eine Methode vor, mit der ihr Jersey-Shirts einfach und kreativ upcyclen könnt.

T-Shirt Upcycling

Wenn ihr meinem Nähblog schon länger folgt, wisst ihr, dass es mir wichtig ist, auch kleine Stoffreste zu verwerten. Bei Webware ist das relativ einfach, denn Crazy Patchwork und Co. bieten spannende Möglichkeiten. Schwieriger wird es bei Jersey. Jerseyreste verwende ich zum Beispiel, um Beanies für mein Kind zu nähen oder um damit die Innenseite von Kapuzen auszustatten. Kleinere Jerseyreste nutze ich für die Nackenversäuberung bei Shirts oder auch anstelle von Bündchen. Dann hört es aber auch schon auf mit meiner Fantasie für die Verwertung von Jerseyresten.

Vor Kurzem bin ich auf die Arbeiten der US-amerikanischen Designerin Natalie Chanin und ihr Label Alabama Chanin aufmerksam geworden. Sie hat das Handnähen auf Jersey entwickelt und gehört der Zero-Waste-Fashion-Bewegung an. Von ihren Arbeiten habe ich mich inspirieren lassen und so einem löchrigen alten Streifen-Shirt neues Leben eingehaucht.

Löcher stopfen

Auf die Löcher habe ich einfach Jersey-Reste in Kreis- oder Blätterform gestickt und sie mit kleinen Stickereien und gedruckten Punkten ergänzt. Eine einfache und kreative Art des T-Shirt-Upcyclings, das sich auch für Kinderkleidung prima eignet. Perfekt, um die Hände bei der Lieblingsserie zu entspannen und mal wieder per Hand zu nähen.

Schöne Anregungen für das Nähen per Hand bietet außerdem das Buch The Geometry of Hand-Sewing* von Natalie Chanin, das verschiedene Stiche vorstellt und in dem schöne Design-Beispiele zu finden sind.

Das Sticken auf Jersey ist am Anfang etwas trickreich, da es sich um einen dehnbaren Stoff handelt und leicht Löcher entstehen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, dicke Stickfäden zu teilen, sodass sie etwas dünner sind und leicht durch den Stoff gleiten. Viele verwenden Stickvlies darauf habe ich allerdings verzichtet und bin auch ohne gut klargekommen. Wichtig ist, nicht gegen Widerstand zu arbeiten, sondern nur dort mit der Nadel durchzustechen, wo dies einfach möglich ist. Triffst du auf Widerstand, setzt du die Nadel lieber daneben noch einmal neu an.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Sticken auf Jersey gemacht und welche Ideen habt ihr für Jersey-Reste?

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