Me-Made-May 2022: Jeden Tag im selbst genähten Outfit

Mai ist Me-Made-May! Unter diesem Hashtag präsentieren viele Nähfans jedes Jahr 31 Tage lang ein selbstgenähtes Outfit. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, auch mit von der Partie zu sein.

Den #memademay hat die Bloggerin Zoe schon 2010 ins Leben gerufen. Seitdem boomen in diesem Monat Fotos von selbstgenähten Outfits unter anderem auf Instagram.

Ich habe in den vergangenen Jahren immer mal wieder überlegt, mit dabei zu sein. Mir schien es aber nur schwer umsetzbar, wirklich jeden Tag ein Foto zu posten. Darum geht es beim Me-Made-Day allerdings auch gar nicht, wie Zoe auf ihrem Blog erklärt.

Vielmehr ist der Me-Made-May eine Herausforderung, die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine ganz neue Beziehung zu ihren handgemachten Teilen ermöglichen soll. Es ist vollkommen egal, wie viele selbstgenähte oder gestrickte Kleidungsstücke man im Schrank hat – es geht lediglich darum, sie auch wirklich zu tragen und sich damit im Grunde immer wieder neu zu erfinden.

Nähen ist kein Wettbewerb

Viele, die beim Me-Made-May mitmachen, posten täglich ihre Outfits in den Social Media. Das ist allerdings überhaupt nicht notwendig. Natürlich bietet die Challenge wundervolle Inspirationen, aber wer mitmachen möchte, dem sollte es vor allem um den persönlichen Zugewinn gehen.

Der Me-Made-May ist, so betont Zoe, weder eine Foto-Challenge noch ein Wettbewerb. Was wirklich eine Rolle spielt ist, die Möglichkeiten auszureizen, die selbstgemachte Kleidung bietet. Neue Kombinationen probieren, Kleidungsstücke rauskramen, die man genäht hat, als man noch viel weniger Erfahrung hatte und nun vielleicht neu für sich entdeckt. Mitmachen kann, wer nur ein Kleidungsstück im Schrank hat, das selbst kreiert wurde. Man kann sich im Me-Made-May aber natürlich auch von Kopf bis Fuß in Selbstgenähtes hüllen.

Ich habe mir vorgenommen, euch meine selbstgenähten Kleidungsstücke genau so zu zeigen, wie ich sie im Alltag trage. Manche kennt ihr sicher schon, zu anderen gibt es vielleicht eine kleine Anekdote zu erzählen, weniges ist neu
genäht. Auf jeden Fall möchte ich den Me-Made-May nutzen, euch mit auf eine kleine Zeitreise zu nehmen, denn im Sommer vor drei Jahren, habe ich beschlossen, meine Kleidung nur noch selbst zu nähen und nicht mehr zu kaufen. Die einzigen Ausnahmen hatte ich für Unterwäsche und dicke Winterjacken geplant, doch auch diese Sachen nähe ich mittlerweile oft selbst.

Jeden Tag mit selbst genähtem Kleidungsstück

Hier präsentiere ich euch ein paar der selbst genähten Kleidungsstücke, die ich im Me Made May 2022 getragen habe. Viele von ihnen hatte ich mehr als einmal an und habe sie immer wieder neu kombiniert.

Das Kleid kennt ihr schon, ich habe es im vorletzten Winter genäht und trage es wirklich sehr oft!

Schnittmuster: burda easy

Das Shirt „Dona“ ist ein Basic, das ich ständig trage und zu Hosen, Shorts und Röcken gleichermaßen kombiniere. Das Schnittmuster hält neben dem Kurzarmshirt eine Version mit Langarm parat, die in Herbst und Winter ebenso zu meinen absoluten Basics gehört. Den Schnitt könnt ihr im ManomaniaPatterns-Store shoppen.

kimono Schnittmuster burda style

Der Kimono aus einem afrikanischen Wax-Print-Stoff begleitet mich durch fast jede Jahreszeit. Der Schnitt ist aus der burda style 2/2019 und wirklich einfach zu nähen. Ein super Kombi-Teil, das man schnell überwerfen kann.

Tunika Fiorela

Die Tunika Fiorela gehört ebenfalls zu meinen Lieblingsschnittmustern für die Übergangszeit. Sie hat ein paar knifflige Details, aber wenn man den Dreh erst einmal raushat, kann man mit dem Schnitt aus den unterschiedlichsten Stoffen schöne Teile zaubern.

Langarmshirt nähen
Langarmshirt „Dona“

Und aus demselben Schnitt noch ein Kleid, das ich im Mai rauf und runter getragen habe:

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