T-Shirt-Parade im #memademay 2022

Die zweite Woche im #memademay ist herum und hier war viel los. Daher habe ich es mir in der vergangenen Woche recht einfach gemacht und oft schlichtweg zum T-Shirt im Kleiderschrank gegriffen.

T-Shirts habe ich beim Nähen am Anfang oft ziemlich vernachlässigt. Ich hatte viel mehr Lust, mir schöne Kleider zu zaubern. Da ich mir vorgenommen hatte, wirklich nichts mehr zu kaufen, haben mir aber irgendwann die Basics im Schrank gefehlt. Ich bin dann nochmal ein wenig in mich gegangen und habe mich gefragt, was ich im Alltag WIRKLICH rauf und runter trage.

In meinem Hauptjob als Journalistin und Online-Redakteurin arbeite ich im Home-Office. Ich war zwischendrin auch mal in einem Büro, habe aber schnell gemerkt, dass das absolut nichts für mich ist. Ich schätze die Ruhe, die ich daheim habe und mir war es beim Coworking einfach viel zu laut. Auch für das Miteinander, das dort oft sehr schön ist und einem doch ab und an weiterhelfen kann, wenn man selbstständig ist, hatte ich im Grunde keine Zeit. Daher bin ich nach einigen Monaten schnell wieder an meinen heimischen Schreibtisch zurückgekehrt. Und auch, wenn ich hier nicht im Schlafanzug oder im Jogginganzug herumlungere, schicke Kleider trage ich hier zwar ab und zu trotzdem, vor allem wenn Business-Meetings anstehen. Meistens ist das T-Shirt aber einfach die schnellere und bequemere Wahl.

So sahen dann auch die meisten vergangenen Tage beim #memademay aus:

Shirt im memademay
Schnittmuster: burda style 07/2019; Stoff: stoffe.de

Dieses Shirt trage ich tatsächlich sehr oft. Es ist aus einem leichten Baumwolljersey entstanden und ich habe es schon vor mehr als zwei Jahren nach einem Burda-Schnittmuster genäht.

T-Shirt aus Stoffresten

T-Shirt nähen aus Resten

Im Herbst hatte ich mir aus diesem coolen Jerseystoff einen Rollkragenpullover genäht, den ich euch in der Review zur burda style 11/2021 gezeigt hatte. Von dem Stoff war ein Rest übrig, den ich zu groß für Unterwäsche und Co. fand, der aber für ein Shirt nicht ganz reichte. Daher habe ich ihn mit einem schlichten schwarzen Jerseystoff kombiniert. Daraus ist dieses T-Shirt entstanden.

Ein mindestens ebenso tolles Motiv trägt mein Sohn rauf und runter, der automatisch auch mit beim #memademay dabei ist, denn mittlerweile trägt er fast ausschließlich selbst genähte Kleidung.

T-Shirt für Kinder nähen

Dieses Exemplar wollte ich euch auf keinen Fall vorenthalten. Viele fangen ja mit Nähen an, wenn sie kleine Kinder haben und bestimmt hat der ein oder andere von euch ähnliche Vorbehalte wie ich. Ich hatte nämlich ein wenig Bedenken, dass mein Kind es irgendwann vielleicht überhaupt nicht mehr cool findet, von mir benäht zu werden. Dank solch toller Stoffe ist das aber bislang noch überhaupt kein Thema. Ganz im Gegenteil. Er darf sich natürlich entscheiden, ob er Sachen genäht bekommen möchte und bislang hat er die Frage danach immer bejaht und sucht begeistert selbst Stoffe aus. Diese hier ist ein Jersey-Panel von Stoffe Hemmers*.

T-Shirt Upcycling leicht gemacht

Im #memademay geht es nicht darum, sich viele neue Sachen zu nähen. Es geht vor allem um Wertschätzung der Kleidung, die man besitzt. Daher möchte ich euch unbedingt ein Shirt zeigen, das ich in den letzten Tagen getragen habe und das ich auch ansonsten viel trage:

T-Shirt Upcycling

Das Shirt habe ich schon so lange, dass es irgendwann auf Reisen mal kleine Löcher bekommen hat. Das Shirt ist nicht selbst genäht, aber unglaublich bequem und ich habe es vor allem im Sommer gern zu Shorts getragen. Daher wollte ich mich nicht so schnell von ihm trennen. Eine geniale Lösung für solche Fälle hat Natalie Chanin entwickelt. Ihr Label Alabama Chanin ist Teil der Zero-Waste-Fashion-Bewegung und die Designerin hat sich auf das Handnähen auf Jersey spezialisiert. Nach ihrer Methode habe ich das Shirt bestickt und außerdem mit Textil-Farbe kleine Details hinzugefügt. Eine witzige Idee, die das Shirt von seinen Löchern befreit und es wieder tragbar gemacht hat.

Blusentop aus Webware – eine schöne Alternative zum Shirt

Zu guter Letzt zeige ich euch noch mein Blusentop „Mar“ aus Webware, das ich jetzt im Mai auch gern trage:

Blusentop Mar

Der Stoff ist eigentlich ein wenig zu schwer für das Blusentop, denn der Schnitt ist für leichte und fließende Stoffe wie Viskose ausgelegt. Trotzdem mag ich die Bluse aus reiner Baumwolle mit den Stickereien und den Olivenbaumknöpfen sehr gern und finde, sie passt super zu den ersten Sonnentagen.

Wenn ihr statt auf Shirts und Tops Lust auf Kleider habt, dann werft doch auch mal einen Blick auf meine Kleiderliebe im Me-Made-May!

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